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| Römische Mythologie | |
Sie ist einerseits die lateinische Form der griechischen Mnemosyne, die Mutter der Musen.
Andererseits ist Moneta (lat. moneo, ich erinnere) ein Beiname der Göttin Juno. Der Name soll entweder darauf zurückzuführen sein, daß sie die Römer durch ein heftiges Erdbeben daran erinnerte, den Göttern eine trächtige Sau zu opfern oder weil sie darauf hinwies, daß es den Römern im Krieg gegen den reichen Pyrrhus an Geld fehle und sie sich daher besser auf eigene Tugenden besinnen sollten als auf gekaufte Bundesgenossen.
So mit dem Geld in Verbindung gebracht wurde auch ihr Tempel der Juno Moneta auf dem Capitol zur römischen Münzprägestätte. Ihre Statue gelangte wegen eines Scherzes nach Rom. Ein Soldat fragte ihr Bildnis in Vejae spasseshalber, ob sie mit nach Rom kommen wollte, was die Göttin zu seiner Überraschung bejahte.
Am 1. Juni wurde der Tempel geweiht, so daß dieser Tag auch das Fest der Juno Moneta wurde.