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| Römische Mythologie | |
Eine römische Göttin des Viehfutters, des Viehs und der Hirten. In ihrer Eigenschaft als Pales panda sorgte sie für die Ernährung der Herde.
Jeweils am 20. April* feierte man ihr die Parilia bzw. Palilia in Erinnerung an die Stadtgründung Roms durch Hirten. Hierbei wurde ihr ein junger Stier zum Brandopfer dargebracht und Bohnenstoppeln zum Reinigungsopfer verwendet. Um das Strohfeuer hüpfte man dreimal herum und sprengte mit einem Lorbeerzweig Wasser darum (HEDERICH, Sp. 1846). Sonst üblich war besonders Milch als Opfergabe.
Ganz allgemein erhoffte man von ihr, daß sie das Vieh vor dem Zugriff von Wölfen schütze, es sich reich vermehre und stets gute Weide fände. Darum wird für das Fest der Name Parilia (pro partu pecoris für das Werfen des Viehs) bevorzugt (ebd.).
*Nach anderer Darstellung war dieses der 21. April (BELLINGER, 370)