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 Römische Mythologie
 
 

Pax

(lat. „Friede”) Bei den Römern die Göttin und Personifikation des Friedens. Dargestellt wird die Pax auf zahlreichen Münzen mit Zepter, (geflügeltem) Mercuriusstab oder Füllhorn und Ölzweig, seltener mit Ähren.

Kaiser Augustus ließ 9 v. auf dem Marsfeld den Ara Pacis Augustae (Altar der kaiserlichen Pax) errichten. 75 n. wurde ihr von Kaiser Vespasian auf dem von ihm erbauten Forum Pacis (Forum der Pax) ein Tempel geweiht. In diesem Tempel verwahrte man die von Titus aus Jerusalem geraubten jüdischen Tempelschätze. Der als besonders prächtig geschilderte Tempel, in dem auch Nero zahlreiche aus Griechenland geholte Bildsäulen stellen ließ, brannte unter Kaiser Commodus ab.

Der Altar der Pax durfte nicht mit Blut benetzt werden. Daher opferte man ihr nur Knochen von Bein und Hüfte.

Die Pax entspricht der griechischen Eirene.