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| Römische Geschichte | |
Ursprünglich meinte der Begriff Plebs das gesamte römische Volk, das nicht altem Adel angehörte. Deren Familien nannte man Patrizier.
In der späteren Zeit der Republik waren die Plebejer der nicht dem Senatoren- oder Ritterstand angehörenden Bevölkerungsteil, in der Kaiserzeit auch die nicht der geistigen Oberschicht angehörende Bevölkerung.
Das Absinken der Bezeichnung Plebejer zu einer abwertenden Kategorisierung setzt sich bis in die Moderne fort. Das sich von Plebs herleitende Wort Pöbel ist eine abfällige Benennung des einfachen, niederen Volkes. Die Zugehörigkeit zur Klasse der Plebejer beinhaltete in der Antike indes keine Wertung des (finanziellen) Vermögens, es gab durchaus auch sehr reiche Plebejer.
Die älteste Bezeichnung für die römischen Bürger ist Quiriten.