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| Römische Mythologie | |
Ein Beiname des Gottes Jupiter, der ihn als Spender des Regens ehrt.
Eine Statue dieses Gottes beschreibt Sven Hedin, der sie in Baalbek erblickte:
Zwischen zwei Stieren tritt der Gott in herrlicher Jugendkraft hervor. Ein reichgeschmücktes Panzerhemd bekleidet seine Brust; auf seinen Locken ruht eine Krone von Kornähren, in der Rechten hält er eine Peitsche, in der Linken ein Bündel Blitze und ähren - es ist der Jupiter Pluvius, der den Regen herabsendet und die Saat der Felder zur Ernte reifen läßt. Hier aber ist er 'Jupiter optimus maximus heliopolitanus', der gütige Herrscher in der Stadt des Sonnengottes, der Erbe des Helios, dessen Vorgänger die Griechen in dem Baal der Assyrer gefunden hatten. (HEDIN, S. 20)
Den Jupiter Pluvius kannten die Griechen als Zeus Ombrios, der auf dem Berg Hymettus in Attika einen Altar hatte (Hederich 1996, Sp. 1784).