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 Römische Mythologie
 
 

Pomona

(lat. pomum „Obst”, „Baumfrucht”) Eine römische Göttin der Baumfrüchte und besonders des Obstes oder, griechisch beeinflußt, eine Hamadryade.

Dargestellt wird sie mit Früchten und Baumstamm, in der Hand hält sie einen Apfel, ihr beigesellt ist ein Hund, der ihren Garten bewacht.

Durch mancherlei Verwandlungen gelingt es dem Jahreszeitengott Vertumnus ihre Gunst zu erringen und ihr Gatte zu werden. Zuvor mühten sich nämlich allerlei satyrhafte Feldgeister, allen voran der Priapus, um solches, doch wußte Pomona ihren Garten so zu verwahren, daß sie von deren Nachstellungen verschont blieb.

Die Göttin hatte in den Pomonalis ihren eigenen Flamen.

Pomona galt auch als Geliebte des Picus.

Pomona soll ihre Entsprechung in der etruskischen Schicksalsgöttin Nortia haben (nach HEDERICH, Sp. 1744).