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| Italische Halbinsel - Schauplätze | |
Eine Göttin und Personifikation der 753 v. nach der Sage von Romulus im Jahr am Fluß Tiber gegründeten Stadt Rom. Der Stadtgöttin der späteren Hauptstadt von Latium und des Römischen Reiches wurde gemeinsam mit der Venus 121 an der Via sacra ein Doppeltempel geweiht, welcher größter römischer Tempel war.
- in Vorbereitung / Sammlung
Strabon zufolge kam es zur Gründung des römischen Staatswesens, als eine Gruppe von Siedlern aus Korinth in Italien von Etruskern aufgenommen wurde und sich mit den Bewohnern vermischten. Ihre ersten Könige waren tarquinische Etrusker, die von den Griechen vieles übernahmen und aus der Verbindung mit tyrrhenischen Elementen die römische Kultur formten. Zu diesen etruskischen Hinterlassenschaften gehören Einrichtungen wie das Ämterwesen, der Schmuck von Senatoren und Konsuln, die Stäbe der Liktoren, die von Tyrrhenus erfundenen Trompeten, Brauchtum bei Opfer und Weissagung (z. B. der Haruspex) und vieles mehr von dem, was gemeinhin für typisch römisch gilt.
Lange vor Strabon hatte Herodot die These vertreten, die Etrusker seien aus Lydien nach Italien eingewandert, die Römer seien also ein Mischvolk orientalischer Herkunft.
Dagegen wandte sich zur Zeit des Augustus der Historiker Dionysios von Halikarnassos. Der hielt die Römer für originär abendländisch, ihre Vorfahren seien griechische Kolonisten gewesen, denen Rom seine ganze Kultur verdanke. Die zu seiner Zeit längst verschwundenen Etrusker waren nach Dionysios nicht weiter bestimmbare italische Eingeborene, die ihre zwischenzeitliche Blüte einzig griechischem Einfluß verdankt hätten.
391 vor eroberten die Gallier die Stadt, weil man nicht auf die Mahnung des Aius Locutius gehört hatte.
410 nach kam es zur Plünderung Roms durch die Westgoten unter Alarich.
Rom hat heute über 600 Kirchen.
Bei Okkultisten beliebt ist die Beobachtung, das R O M A von hinten gelesen A M O R ergibt. Amor ist der römische Gott der Liebe. Ist Rom etwa das Gegenteil der Liebe? Die in Folge der römischen Eroberungspolitik Getöteten und Unterdrückten würden diese These sicher unterstreichen, noch mehr die, welche in der römischen Kirche eine Quelle religiösen Fanatismus und pathologischer Intoleranz oder gar die Lasterhöhle des Antichristen ausmachen.