Die Hohepriesterin
(auch Die Päpstin, Junon; engl. The Highpriestress) Dieser Trumpf steht für das intuitive Verständnis, innere Weisheit und verborgene Wahrheiten, auch das Bedürfnis zu verstehen, aber auch Träumerei, Launen und Weltflucht.
 Die Hohepriesterin im Tarot-Kalender 2002 |
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Die Karte bedeutet Weisheit, tiefes Verständnis, die Fähigkeit zu Urteil und Lernen, auch die Bereitschaft dazu, möglicherweise auch ein bald enthülltes Geheimnis.
Als Schattenseiten des Trumpfes Die Hohepriesterin werden unklares und verschwommenes Denken, mangelndes Ausdrücksvermögen, Einseitigkeit und Neigung zum Vorurteil genannt.
 Die Hohepriesterin im Tarot nach Crowley |
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Steht beim Kartenlegen Die Hohepriesterin für eine Person, dann kann eine Frau gemeint sein, die dem Fragenden als seine Vertraute (Anima) sehr nahe steht (HAGER, S.30).
Stichwörter zur Deutung sind eine weise oder ältere Frau oder eine dem Fragesteller nahestehende Frau, verborgene Gefühle, Geheimwissen, unterbewußte Kraft, Rätsel, Umsicht, Vorahnungen, (intuitive) Weisheit, Weitblick.
Immer kommt es darauf an, welche Frage gestellt wurde, in welchem Umfeld die Karte liegt und, soweit dieses berücksichtigt wird, ob die Karte aufrecht oder umgekehrt liegt.
Zugeordnet ist diesem Trumpf die Zahl Zwei, der hebräische Buchstabe Beth (Haus, Sprache; SCOTT HOLLANDER, 37), bei Crowley ist es der Buchstabe Gimel (Kamel; AKRON u. BANZHAF, 33).
Als weitere Entsprechungen zur Karte Die Hohepriesterin werden die Rune Uruz und von den Gestirnen der Mond genannt (AKRON u. BANZHAF, 28f.).
 Die Hohepriesterin im Rider-Waite-Tarot |
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Es gibt eine Das Geheimnis der Hohepriesterin genannte Methode, die Karten zu legen. Die Lage der Karten ist dabei der Darstellung der Hohepriesterin im Rider-Waite-Tarot nachempfunden. Das zu lüftende Geheimnis reift dabei im Schoß der Hohepriesterin.